Die Teepflanze: Der blühende Ursprungs unseres liebsten Heißgetränks

Der Tee, den viele von uns nur aus dem Beutel oder aus der Dose kennen, entstammt ursprünglich meterhohen Pflanzen, die mittlerweile in allen Teilen der Welt wachsen und gedeihen. Die ersten Teepflanzen, welche die schmackhaften und anregenden Teeblätter trugen, stammen entweder aus Südwestchina, Kambodscha oder dem indischen Bundesstaat Assam – wo genau die erste Teepflanze wuchs, ist allerdings bis heute unklar.
Um Ihren Teegenuss durch das Wissen über den Ursprung des schmackhaften Heißgetränkes vollkommen zu machen, versorgen wir Sie hier mit den wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Teepflanzen und berichten Ihnen von den Anbaugebieten, der Optik und der Geschichte ihres Lieblingstees bzw. seines Ursprungszustandes.

Die Geschichte der Teepflanze: Die ersten Teeblätter wuchsen wild in China und in Schottland

Da der genaue Ursprung der Teepflanze bis heute unbekannt ist, können Experten nur darüber mutmaßen, wo die ersten Teesträucher ihrerzeit wuchsen – allerdings wird vermutet, dass die Wurzeln der ersten Teepflanzen entweder in Südwestchina, Kambodscha oder Assam liegen. Darüber hinaus gibt es laut Expertenmeinungen keine einzig wahre Teepflanze, stattdessen unterscheiden sie zwischen den beiden sogenannten Ur-Teepflanzen, der Camellia sinensis und der Camellia assamica. Die Camellia sinensis wird indes als China-Busch bezeichnet, während die Camellia assamica als Assam-Busch bekannt ist. Obgleich man zwischen diesen beiden Ur-Teepflanzen differenziert, gehen Experten davon aus, dass die Camellia assamica tatsächlich von der Camellia sinensis abstammt – da die Unterschiede zwischen diese beiden Pflanzen jedoch im Laufe immer weiter wuchsen, berichtet man mittlerweile von zwei verschiedenen Ur-Teepflanzen aus.

Das Wachstum der Teepflanze

Der ursprünglich bis zu 15 Meter hohe Teebaum ist selbst in der Urheimat des Tees zwischen Südostchina und dem Brahmaputra in Indien nur noch selten zu erspähen, da die Teepflanze bereits seit Jahrhunderten kultiviert und dabei besonders klein gehalten wird. Dabei wächst die Teepflanze in der Regel nur sehr langsam, blüht allerdings bereits im zweiten Jahr recht üppig. Eine so ertragreiche Teepflanze wird selbstverständlich auch verbreitet: Bei der Vermehrung werden allerdings nicht die Samen der Teepflanze verwendet, sondern stattdessen werden die Stecklinge in die Erde eingesetzt und erlauben dem Teebauern daraufhin nach etwa drei bis fünf Jahren eine erste Ernte. Allerdings muss nicht nur bei der Aufzucht einer Teepflanze stehende Nässe vermieden werden: Auch die erwachsenen Pflanzen vertragen kein stehendes Wasser in der Nähe ihrer Wurzeln, weshalb sich die Seitenwurzeln stets oberhalb des Grundwasserspiegels entwickeln.

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